Die Verlobungs-Etikette: 6 (Un-)Wahrheiten

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Um kaum ein Thema ranken sich so viele fadenscheinige Traditionen wie um die Verlobung. Was gehört wirklich zur Verlobungs-Etikette?

Der Verlobungsring sollte so viel kosten wie zwei Monatsgehälter.

Dass der Wert eines Verlobungsringes sich etwa nach dem Wert von zwei Netto-Monatsgehältern richten sollte, ist ein persistenter Mythos. Tatsächlich ist das Monatsgehalt – oder die generelle finanzielle Situation – für manche ein Richtwert bei der Bestimmung des Diamantring-Budgets. Allerdings stimmen in einer aktuellen Studie aus den USA – dem Land der möglichst großen Diamanten – 69 % aller Frauen zu, dass es bei der Festlegung des Budgets in erster Linie darum geht, was leistbar ist und was der Ring symbolisiert.

Tipp: So finden Sie den schönsten Verlobungsring in Ihrem persönlichen Budget.

Die Verlobung sollte möglichst großes "Event" sein!

Wer kennt sie nicht, die Videos von Aufsehen erregenden Heiratsanträgen vor großem Publikum, die auf Social Media kursieren? Aber ist es diese Art von Antrag, die die richtige für sie ist?

Tatsächlich wünschen sich laut einer Umfrage nur schlappe 4% aller Frauen einen pompösen öffentlichen Antrag. Ganze 84% wünschen sich einen privaten Antrag zu zweit oder im kleinen Kreis mit Familie und Freunden.

Tipp: Nicht nur der Antrag, sondern auch der Ring selbst sollte zu Ihrer Zukünftigen passen. Im Style Quiz geben wir Ihnen eine Vorstellung davon, welches Design zu ihr passen könnte.

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Der Mann sollte den Antrag machen.

Bei homosexuellen Paaren hängt es meist von der einzigartigen Dynamik der Beziehung ab, wer den Heiratsantrag macht. Anders sieht es bei heterosexuellen Paaren aus: Hier wünschen sich 79% der Frauen den traditionellen Kniefall von ihrem Zukünftigen. Lediglich 12% haben kein Problem damit, den Antrag selbst in die Hand zu nehmen – und 9% würden dies tun, falls ihr Freund sich zu lange Zeit lässt.

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Wie der Verlobungsring aussieht, sollte eine Überraschung sein.

Bis dato werden Heiratsanträge meist als Überraschung geplant. Was trotzdem keine (komplette) Überraschung sein muss, ist der Ring.

Ein Verlobungsring ist dazu gedacht, ein Leben lang – gemeinsam mit dem Ehering – jede Tag getragen zu werden. Was also, wenn der Ring Ihrer Zukünftigen nicht gefällt oder nicht zu 100% zu ihrem Stil passt?

Ein solches Debakel ist ganz einfach zu vermeiden:

  • Achten Sie auf Hinweise! Fast 70% aller Frauen geben an, dass sie bei ihrem Partner entsprechende Bemerkungen fallen lassen oder bereits Freunde und Familienmitglieder darüber aufgeklärt haben, welches Design sie sich wünschen. Ein ganz heißer Tipp ist auch Pinterest: Viele Frauen legen hier bereits Jahre vorher Boards an, auf denen Sie Hochzeitsideen sammeln.
  • Überlegen Sie vorher ganz genau, welcher Stil und auch welche Goldfarbe am besten passt: Machen Sie den Stil-Test und beobachten Sie, welchen Schmuck Ihre Zukünftige im Alltag trägt: Eher schlicht oder glitzernd? Gelb- oder silber glänzendes Weißgold?
  • Für den Notfall: Das können Sie tun, falls der Verlobungsring nicht gefällt.

Noch ein Tipp: Wie wäre es mit einem Antrag ohne Ring – welcher dann zusammen ausgewählt werden kann?

Wer trägt die Kosten für den Verlobungsring?

Lauter einer Studie in den USA vertreten 58% der Frauen in heterosexuellen Beziehungen die Meinung, dass die Kosten für einen Verlobungsring vom Mann alleine getragen werden sollten. Wie auch die Festlegung des Budgets an sich ist auch diese Ansicht eine persönliche Angelegenheit. In Zeiten von Emanzipation und Gleichberechtigung sehen aber auch 16% der Frauen keinen Grund dafür, dass die Kosten für den Ring ihrer Träume vom Partner alleine getragen werden müssten.

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Je teurer der Ring, desto größer der Diamant.

Dass die Größe und der Preis von Diamanten gemeinsam nach oben steigen, ist kein Geheimnis. Was viele allerdings vergessen ist, dass nicht nur die Größe (gemessen anhand des Karat-Gewichts) allein den Wert von Diamanten bestimmt. Die Hauptmerkmale Karat, Reinheit, Farbton und Schliff ergeben im Zusammenspiel den Preis eines Diamanten. Allerdings muss ein Diamant nicht bei allen vier Kriterien die obersten Skalen-Ränge belegen: Oftmals können Sie etwa bei Farbton und Reinheit etwas einsparen, um dafür einen größeren Diamanten zum gleichen Preis zu bekommen. Kling kompliziert? Ist es nicht. Hier geht's zum Guide: Wie Sie den schönsten Diamantring zum besten Preis finden.

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